An der Ladesäule – Welcher Stecker beim Elektroauto?

Welcher Stecker beim Elektroauto ist eigentlich für mich relevant? Viele die zum ersten Mal vor der Ladesäule stehen fragen sich genau das.

Welche Stecker beim Elektroauto gibt es eigentlich und welchen nutze ich wann?

Stecker beim Elektroauto
Quelle: https://www.energieloesung.de/

Stecker beim Elektroauto – Typ 2 Stecker

Wir fangen mal mit dem wichtigsten Stecker an, dem Typ 2 Stecker.  Diesen finde  ich bei nahezu jedem Elektroauto das in Europa verkauft wird. In der Regel wird mit dem Typ 2 Stecker Wechselstrom bis 11kW pro Stunde geladen, je nachdem durch wie viele Phasen im Kabel Strom fließt. Ist es nur eine Phase, kann in Deutschland bis zu 4,6 kW/h geladen werden. Mit drei genutzten Phasen kann in Deutschland bis zu 11 kw/h Wechselstrom geladen werden. Das einzige mir bekannte Auto das mit einem Typ 2 Kabel auch 22 kw/h laden kann, ist der smart. Eine Schnellladung über Wechselstrom mit bis zu 43 kW/h soll ebenfalls bei drei genutzten Phasen möglich sein. Ich persönlich habe aber noch nie eine fähige Ladesäule live gesehen. Der Typ 2 Stecker ist deshalb so relevant, da eigentlich alle AC Ladesäulen zuhause oder öffentlich mit diesem Stecker funktionieren. Auch wenn ich mein Auto zuhause mit dem Kabel für die Haushaltssteckdose lade, finde ich auf der Seite des Elektroautos den Typ 2 Stecker-Anschluss. Dieses Kabel sollte ich also immer in meinem Elektroauto mitführen.

Stecker beim Elektroauto – CCS Stecker

Der in Europa gängige Stecker für Schnellladen / DC Laden / Laden mit Gleichstrom ist der CCS Stecker. Diesen muss ich nicht mit mir im Fahrzeug führen, denn dieser ist immer an der Schnellladesäule fest montiert. Ein kleiner Tipp aus der Praxis. Die Kabel sind häufig sehr kurz, weshalb ich mir vor dem Parkvorgang überlegen sollte, wo sich meine Anschlussklappe vom Ladestecker befindet. Die mögliche Ladeleistung steigt stetig. Mittlerweile gibt es sogar schon Fahrzeuge die mit dem CCS Stecker mit bis zu 350 kW laden können.

Häufig montiert jedoch selten genutzt – Der CHAdeMO Stecker und der Typ-1 Stecker

Ebenfalls häufig an öffentlichen Ladestationen anzutreffen ist der fest montierte CHAdeMO Stecker. Dieser wird aber bei Fahrzeugen die für den europäischen Markt gebaut werden, meiner Kenntnis nach nicht mehr verbaut. In Japan zum Beispiel ist der Stecker relevanter. Ebenfalls nicht für den europäischen Markt relevant ist der Typ 1 Stecker.

Kombination CCS und Typ – 2 Stecker

Die meisten für den europäischen Markt produzierten Fahrzeuge können mittlerweile sowohl AC (Wechsel-) als auch DC (Gleichstrom) laden. Dies ermöglicht, dass ich als Nutzer sowohl zuhause oder im Unternehmen “langsamer” aufgrund der längeren Standzeiten mit dem Typ 2 Stecker nachladen und auf der Dienst- oder Urlaubsreise “schneller” am DC-Schnelllader bei der Verschnaufpause auf dem Rastplatz innerhalb kurzer Zeit nachladen kann. Den aufmerksamen Betrachtern der Steckerübersicht im Beitrag ist bestimmt schon aufgefallen, dass der Typ 2 Stecker in den oberen Teil des CCS Steckers passt. Bei Elektroautos gibt es deshalb also nicht zwei Ladeklappen, sondern wie aus der Verbrennerzeit gewohnt eine Klappe mit einem Anschluss, der für beide Steckertypen nutzbar ist.

 

 

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Geschrieben und veröffentlicht von:

Jan Beilmann

Gründer jobcars

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Hinweise für Arbeitnehmer:
1 Enthält die Steuerabgaben die aus der Dienstwagenversteuerung Pauschalmethode entstehen
2 Bei Gehaltsumwandlung sind die relevanten Teile der Unternehmerkosten enthalten

Hinweise für den Arbeitgeber:
1 Enthält die monatl. Leasing-/Abo Rate
2 Enthält die Beiträge AG zur Sozialversicherung
3 Enthält die USt. die aus der Fahrzeugbereitstellung entsteht
4 Zusätzliche Kosten bei Leasing Es entstehen neben der berücksichtigten monatl. Leasingrate noch weitere Kosten für z.B. Strom, Versicherung, Wartung, Verschleiß, evtl. Überführungs- & Zulassungskosten, KfZ Steuer entfällt bei E-Auto bis 2030. Der Arbeitgeber sollte die weiteren Kosten in seiner detaillierten Kostenkalkulation unbedingt zusätzlich beachten! Inwieweit er die Kosten als Gehaltsumwandlung einrechnet oder im Dienstwagenüberlassungsvertrag regelt bleibt ihm überlassen.

Bei ABO ist in der Regel in der monatl. Rate alles enthalten außer Strom (ausgenommen Schäden, Mehrkilometer etc.)

Spare durch die Umweltbonus!

Die Leasingsonderzahlung ist durch den Umweltbonus und die Innovationsprämie für Sie kostenneutral. Bitte beachten Sie jedoch, dass auf die Anzahlung Mehrwertsteuer bezahlt werden muss. Die Höhe und Berechtigung zur Inanspruchnahme der Innovationsprämie des Bundes ist durch die auf der Webseite des BAFA (www.bafa.de/umweltbonus) abrufbare Richtlinie geregelt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewährung der Innovationsprämie bzw. des Umweltbonus. Der Erhalt erfolgt vorbehaltlich einer positiven Entscheidung des Antrags durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Der staatliche Umweltbonus inkl. der Innovationsprämie gilt derzeit bis Erstzulassung 31.12.2022.

Von einer Verlängerung der Innovationsprämie bis Erstzulassung 31.12.2025 wird derzeit ausgegangen, jedoch liegt noch keine finale Bestätigung vor.

Abo vs Leasing

Der hauptsächliche Unterschied besteht in dem Leistungsumfang und der Flexibilität in der Laufzeit. Während bei Leasingangeboten häufig eine feste Laufzeit von 18-48 Monaten vereinbart wird, finde ich beim ABO Laufzeiten von 1-24 Monate und häufig die monatlich kündbar.

Der Leistungsumfang des ABOs beinhaltet bereits sämtliche für den Betrieb des Fahrzeuges notwendige Kosten außer Strom in der monatlichen Mietrate. Beim Leasing muss ich mich selber um eine Vollkaskoversicherung, Wartung, Bereifung etc.. kümmern.

Die Raten für das ABO sind in der Regel deutlich über denen beim Leasing, jedoch kann ich demgegenüber einige Kosten einsparen und die administrativen Aufwendungen in meinem Unternehmen senken. Beides sind sinnvolle Varianten, um Elektromobilität in meinen Firmenfuhrpark zu etablieren.