Interview: Zu Besuch bei unserem Kunden STORY OF MINE

Um zu erfahren, wie unsere Kunden den Alltag nach dem Umstieg auf einen elektrischen Fuhrpark erleben, habe ich mich heute auf den Weg zu einem unserer ersten Kunden gemacht. Im Sommer kam Lisa-Marie, Gründerin und Geschäftsführerin des Modelabels STORY OF MINE auf Empfehlung eines anderen Kunden auf mich zu. STORY OF MINE entwirft, produziert und vertreibt erfolgreich nachhaltige und unter fairen Bedingungen hergestellte Kleidung für Frauen.

Johannes, eines ihrer Teammitglieder sollte kurzfristig von einem privaten Verbrennerfahrzeug auf einen elektrischen Dienstwagen umsteigen. Da auf dem Gelände, auf dem STORY OF MINE seine Niederlassung hat, bereits vor einigen Monaten durch einen der Partner von Jobcars geförderte Ladeinfrastruktur aufgebaut wurde, lag in diesem Fall die Herausforderung für uns darin, den tatsächlichen Mobilitätsbedarf gemeinsam mit Johannes herauszufinden und mit dem passenden, kurzfristig am Markt verfügbaren Elektroauto zusammenzubringen.

Wie Lisa-Marie und Johannes die Zusammenarbeit, sowie die ersten Monate mit dem Elektroauto erlebt haben erfahrt ihr im Interview

Lisa-Marie, warum habt ihr eigentlich nach einem Elektroauto für Johannes gesucht?

Lisa-Marie: Wir legen Wert auf Nachhaltigkeit. Natürlich belastet fast jede Art der Fortbewegung die Umwelt, aber wir glauben mit einem elektrischen Fuhrpark am besten aufgestellt zu sein. Ich fahre auch seit dem Frühjahr 2021 ein Elektroauto. Da es bei mir gut klappt und der Mobilitätsbedarf von Johannes so ähnlich wie bei mir ist, dachten wir es passt gut. Außerdem war die Ladeinfrastruktur an unserem Standort sowieso bereits vorhanden und da bot es sich an.

Johannes, welche Fragen haben dich vor dem Umstieg auf einen elektrischen Dienstwagen beschäftigt?

Johannes: Erstmal stellte ich mir die Frage, welche Reichweite mein Elektroauto haben muss. Ich dachte 350-400 Kilometer sollten es schon sein. Ich hatte von attraktiven Fördermitteln für Elektroautos und Hybride gehört. Deshalb schwankten meine ersten Überlegungen zwischen den beiden Antriebsformen. Ich hatte schon Lust auf ein Elektroauto, jedoch hatte ich keine wirklichen Ideen zu den realistischen Reichweiten der verfügbaren Fahrzeuge und ob die monatlichen Raten am Ende auch zu dem Gehaltsmodell von mir passen. Kurz gesagt hatte ich die Frage, was wohl das Fahrzeug mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis und dem besten Alltagsnutzen für mich wäre. Ob das Ergebnis ein Elektroauto sein könnte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Johannes, welches Auto ist es am Ende denn für dich geworden?

Johannes: Ein rein elektrisch betriebener Hyundai IONIQ5.

Johannes, welche Einschränkungen hast du mit dem neuen Elektroauto ggü. deinem vorherigen Verbrenner und welche Vorteile siehst du?

Johannes: Ich bin vorher einen Ford Kuga ST Line privat gefahren. Ich fange mal mit den vielen Vorteilen an. Erstmal spare ich eine Menge Zeit, Nerven und Geld was ich vorher an der Tankstelle investiert habe. Jetzt dauert mein Ladevorgang nur ein paar Sekunden. Und zwar dann, wenn das Auto sowieso in der Firma steht. Ich muss nur das Kabel reinstecken und meine Ladekarte kurz vor die Säule halten. Das klappt einwandfrei. Bei längeren Fahrten funktioniert die automatische Ladestoppfunktion des Navis echt gut. Ich genieße sehr die Entschleunigung bei Dienstreisen und das witzige ist, ich komme nicht wirklich später an meinem Ziel an. Dafür aber viel ausgeruhter. In Großstädten wie Köln, wo ich häufig dienstlich bin, schätze ich die Parkvorteile durch das E-Auto.

Zu den Einschränkungen kann ich zwei Dinge sagen. In Münster ist das öffentliche Ladenetz noch nicht ganz so gut ausgebaut wie ich es von anderen Städten gewohnt bin. Außerdem ist die Bezahlung hier irgendwie komplizierter. Außerdem spielt das Thema Reise- bzw. Reichweitenplanung schon eine größere Rolle als vorher. Das stört mich aber nicht.

Johannes, was bedeutet der Umstieg auf den elektrischen Dienstwagen finanziell für dich?

Johannes: Ich spare ca. 70% gegenüber meinen vorherigen privaten Kosten für einen Ford Kuga ST Line. Natürlich hat mein Arbeitgeber jetzt auch Kosten für meinen Dienstwagen, diese kann er aber zum großen Teil steuerlich geltend machen. Wir sind alle sehr zufrieden mit den sehr geringen Gesamtbetriebskosten für das Elektroauto. Der Kostenrahmen war ja auch ein wichtiger Bestandteil bei der Fahrzeuganfrage.

Lisa-Marie, du fährst ja auch schon einige Monate elektrisch, wie ist deine persönliche Erfahrung?

Lisa-Marie: Ich bin total begeistert. Mir gefällt, dass wir den Strom aus unserer PV Anlage für die Fahrzeuge nutzen können. Auch ich mag die Entschleunigung und das Fahrgefühl. Hatte vorher ehrlich gesagt nicht gedacht, dass es so unkompliziert ist ein Elektroauto zu fahren.

Welche Vorteile hattet ihr durch die Zusammenarbeit mit Jobcars?

Weil wir nicht so wirklich wussten, welche Fahrzeuge für uns in Frage kommen würden und Johannes auch noch nicht sicher war, ob er seinen Alltag mit dem Elektroauto gestalten kann und möchte, hatten wir schon einen hohen Beratungsbedarf. Jan von Jobcars war die ganze Zeit über sehr gut für alle Fragen erreichbar und hat wertvolle Tipps zum Alltagsbetrieb eines Elektroautos gegeben. Durch Jans Erfahrung mit Elektroautos gab er uns Sicherheit in der Entscheidung die wir bis heute nicht bereuen. Ganz im Gegenteil. Auch die Abwicklung durch den ausliefernden Hyundai Händler war sehr gut und vor allem zuverlässig.

Jetzt die wichtigste Frage, würdet ihr euch wieder für einen elektrischen Dienstwagen von Jobcars entscheiden?

Na klar. Wir sind super zufrieden.

 

 

 

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Geschrieben und veröffentlicht von:

Jan Beilmann

Gründer jobcars

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Hinweise für Arbeitnehmer:
1 Enthält die Steuerabgaben die aus der Dienstwagenversteuerung Pauschalmethode entstehen
2 Bei Gehaltsumwandlung sind die relevanten Teile der Unternehmerkosten enthalten

Hinweise für den Arbeitgeber:
1 Enthält die monatl. Leasing-/Abo Rate
2 Enthält die Beiträge AG zur Sozialversicherung
3 Enthält die USt. die aus der Fahrzeugbereitstellung entsteht
4 Zusätzliche Kosten bei Leasing Es entstehen neben der berücksichtigten monatl. Leasingrate noch weitere Kosten für z.B. Strom, Versicherung, Wartung, Verschleiß, evtl. Überführungs- & Zulassungskosten, KfZ Steuer entfällt bei E-Auto bis 2030. Der Arbeitgeber sollte die weiteren Kosten in seiner detaillierten Kostenkalkulation unbedingt zusätzlich beachten! Inwieweit er die Kosten als Gehaltsumwandlung einrechnet oder im Dienstwagenüberlassungsvertrag regelt bleibt ihm überlassen.

Bei ABO ist in der Regel in der monatl. Rate alles enthalten außer Strom (ausgenommen Schäden, Mehrkilometer etc.)

Spare durch die Umweltbonus!

Die Leasingsonderzahlung ist durch den Umweltbonus und die Innovationsprämie für Sie kostenneutral. Bitte beachten Sie jedoch, dass auf die Anzahlung Mehrwertsteuer bezahlt werden muss. Die Höhe und Berechtigung zur Inanspruchnahme der Innovationsprämie des Bundes ist durch die auf der Webseite des BAFA (www.bafa.de/umweltbonus) abrufbare Richtlinie geregelt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewährung der Innovationsprämie bzw. des Umweltbonus. Der Erhalt erfolgt vorbehaltlich einer positiven Entscheidung des Antrags durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Der staatliche Umweltbonus inkl. der Innovationsprämie gilt derzeit bis Erstzulassung 31.12.2022.

Von einer Verlängerung der Innovationsprämie bis Erstzulassung 31.12.2025 wird derzeit ausgegangen, jedoch liegt noch keine finale Bestätigung vor.

Abo vs Leasing

Der hauptsächliche Unterschied besteht in dem Leistungsumfang und der Flexibilität in der Laufzeit. Während bei Leasingangeboten häufig eine feste Laufzeit von 18-48 Monaten vereinbart wird, finde ich beim ABO Laufzeiten von 1-24 Monate und häufig die monatlich kündbar.

Der Leistungsumfang des ABOs beinhaltet bereits sämtliche für den Betrieb des Fahrzeuges notwendige Kosten außer Strom in der monatlichen Mietrate. Beim Leasing muss ich mich selber um eine Vollkaskoversicherung, Wartung, Bereifung etc.. kümmern.

Die Raten für das ABO sind in der Regel deutlich über denen beim Leasing, jedoch kann ich demgegenüber einige Kosten einsparen und die administrativen Aufwendungen in meinem Unternehmen senken. Beides sind sinnvolle Varianten, um Elektromobilität in meinen Firmenfuhrpark zu etablieren.